Aquaplaning – wie schützen gute Reifen?

Die Reifen sind die wichtigste aktive Sicherheitsausrüstung des Autos. Sie sind der einzige Bezugspunkt des Fahrzeugs zur Fahrbahn. Die Verbindung zwischen PKW und der Straße sind vier Kontaktflächen der Reifen, die jeweils etwa die Größe einer Postkarte haben. Gerade bei großen Niederschlagsmengen ist es daher wichtig, dass die Bereifung eine ausreichende Profiltiefe aufweist.

Über das Profil der Reifen wird das Wasser im Optimalfall nach außen abgeleitet. Das funktioniert allerdings nur bis zu einer Geschwindigkeit von circa 80 km/h und wenn das Profil der Reifen deutlich über der gesetzlichen Mindesttiefe liegt. Bei einer höheren Geschwindigkeit oder unzureichendem Profil, bildet sich ein dünner Wasserfilm zwischen den Reifen und dem Untergrund, der zum Verlust der Bodenhaftung führt.

Ein gutes Profil reduziert die Aquaplaninggefahr deutlich, während eine zu geringe Profiltiefe sogar bei einer Geschwindigkeit unter 80 km/h zum Kontrollverlust führen kann. Und wie schützt man sich als Fahrer vor Aquaplaning?

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Er nimmt direkten Einfluss auf die Kontaktfläche der Reifen und dadurch bei Regen auch auf die Ableitung des Wassers zwischen Straße und Reifen.

Reduzieren Sie bei einsetzendem Regen Ihre Geschwindigkeit und passen Sie diese umgehend den Sichtverhältnissen und der Verkehrslage an. Je langsamer Sie fahren, desto geringer ist die Aquaplaninggefahr.

Sollten Sie bemerken, dass die Lenkwirkung auf regennasser Fahrbahn plötzlich nachlässt, betätigen Sie auf keinen Fall die Bremse. Sobald die Reifen unvermittelt Fahrbahnkontakt erlangen, führt das Bremsen zu unkontrollierbaren Fahrzeugreaktionen. Versuchen Sie, das Lenkrad möglichst gerade zu halten, damit Sie nicht ins Schleudern geraten, falls die Reifen wieder greifen.

Investieren Sie früh genug in neue Reifen. Sparen Sie nicht an Sicherheit.

Quellen:

www.avd.de

http://de.wikipedia.org

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